Ravioli mit Walnuss-Schalotten-Füllung in gebräunter Salbeibutter

Ravioli mit Walnuss-Schalotten-Füllung in gebräunter Salbeibutter

Das Beste an frischen Ravioli ist definitiv die Möglichkeit, seine Füllung nach eigenem Geschmack zusammenzustellen. In diesem Rezept besteht die Füllung aus den überaus harmonisierenden Zutaten Frischkäse, Schalotten, Walnüsse und Pecorino.

Manchmal lohnt es sich einfach etwas mehr Zeit in die Vorbereitung zu investieren. Aber zum Glück gibt es Helfer, die einem das Leben doch gehörig vereinfachen. Für die Zubereitung von Ravioli empfehle ich wärmstens sich ein Raviolibrett zu besorgen, da das aus meiner Sicht die einfachste Methode ist, Ravioli selbst herzustellen. Zum anderen sind die Ravioli dadurch auch alle gleich groß.


Ravioli mit Walnuss-Schalotten-Füllung in gebräunter Salbeibutter

Vorbereitung:
Kochen:
Gesamt:
Portionen: 2
Schwierigkeit: Schwer
Art: Hauptgericht

Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 1 ganzes Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß
  • 45ml Wasser
  • 100g Frischkäse
  • 50g Walnüsse
  • 2 Schalotten
  • 25g Pecorino
  • 5 Salbeiblätter
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zubereitung:

    1. Für den Pastateig das Mehl mit einem der beiden Eier und dem Wasser zu einen geschmeidigen aber festeren Teig verkneten. Diesen in vier gleich große Teile teilen und nacheinander durch eine Pastamaschine wälzen. Dabei darauf achten, dass der Teig nicht zu dünn wird, da er bei der weiteren Verarbeitung reißen könnte. Die fertigen Pasta-Lagen bemehlt zur Seite legen.
    2. Den Frischkäse in eine Schüssel geben, die Schalotten in sehr kleine Würfel schneiden und dazugeben. Die Walnusskerne fein mahlen und zusammen mit dem sehr fein geriebenen Pecorino und einem Eigelb zum Frischkäse und den Schalotten geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Masse gut verrühren.
    3. Die Teig-Lagen und die Masse nun zu Ravioli verarbeiten. Bei einem Raviolibrett den Teig darauf legen und die Füllung in die dafür vorgesehenen Vertiefungen geben. Darauf achten, dass nicht zu viel Masse verwendet wird. Ist kein Raviolibrett zur Hand, die Masse im Abstand von ca. 2cm Haselnussgroß in mehreren Reihen auf den Teig verteilen. Bei beiden Methoden die unbedeckten Teile mit Eiweiß einstreichen und anschließend die zweite Lage Teig vorsichtig darüberlegen und andrücken. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Luft zwischen den beiden Lagen bleibt, da sich diese beim Kochen stark ausdehnt und die Ravioli verformt. Bei einer Verwendung eines Brettes nun mit einem Nudelholz die einzelnen Ravioli trennen. Ansonsten ein Ravioli-Rad verwenden. Die getrennten Ravioli bemehlen und zur Seite stellen. Die selbe Prozedur mit den übrigen zwei Lagen und dem Rest der Masse wiederholen.
    4. Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen, salzen und die Temperatur reduzieren. Sobald das Wasser nicht mehr kocht, die Ravioli vorsichtig hinzugeben und bei gelegentlichen umrühren für ca. 10 Minuten in heißen aber nicht kochenden Wasser garen.
    5. In der Zwischenzeit 1 EL Butter in einer Pfanne zusammen erhitzen. Die Salbeiblätter hinzugeben und solange braten bis die Butter leicht braun wird. Die abgegossenen Ravioli hinzugeben und in der Butter schwenken. Anschließend servieren und etwas Pfeffer und Salz hinzugeben.